Mittwoch, 25. Februar 2015

Rezension: Martina Gercke - Liebeswind Sehnsucht nach dir

Quelle



Titel: Liebeswind - Sehnsucht nach dir

Autor: Martina Gercke

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Preis: 2,99 €

Erscheinungsdatum: 26. Dezember 2014

Seiten: E-Book, 416 Seiten







Klappentext:
Was, wenn das Leben dir übel mitspielt und du gezwungen bist, neue Wege zu gehen?

Das Leben der erfolgreichen Londoner Galeristen Lily Rose Bloom ist nahezu perfekt, bis zu dem Tag, an dem ihr Verlobter Andrew ihren Glauben an die Liebe in einer Nacht zerstört. Lily flüchtet von London in den verschlafenen Küstenort Little Haven, um dort in Rose Garden Cottage, dem Haus ihrer verstorbenen Großmutter, einen Neuanfang zu starten.
Drei Jahre später. Lily hat sich mittlerweile in dem kleinen Küstenort eingelebt und den Schrecken von damals überwunden. Als der attraktive Amerikaner Ian in Little Haven mit seinem Segelboot vor Anker geht, kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung zwischen den beiden, die Lilys Leben erneut durcheinanderwirbelt ... 

Erster Satz:
Mein Glück,

wenn du diese Zeilen liest, hat der Krebst gesiegt und ich habe meinen Kampf verloren.

Covergestaltung:
Das Farbenspiel des Covers gefällt mir sehr gut. Die Frau die dem Segelboot im Sonnenuntergang hinterher blickt spiegelt einen Teil der Geschichte wider.

Meine Meinung:
Eine wunderschöne Liebesgeschichte, passend für den Urlaub. 

Lily ist eine erfolgreiche Galeristin in London. Ihr Freund Andrew bevormundet sie immer und ich habe sofort gemerkt, dass diese Beziehung nicht harmonisch und im Einklang ist. Ständig habe ich mir die Frage gestellt, wie eine so wundervolle Person, wie Lily es ist, zu so einem unsympathischen Kerl kommt.
Nach einer schicksalshaften Nacht sieht auch Lily das Andrew nicht der Mann fürs Leben ist und flüchtet zu ihrer besten Freundin und Chefin Pia. Nach der Gewissheit, dass sie schwanger ist beschließt sie nach Lillte Haven zu flüchten um dort in Rose Garden Cottage zu leben. Dieses Anwesen hat sie von ihrer Oma geerbt. Sie bekommt eine reizende Tochter und kümmert sich wundervoll um sie. Lily vermisst nichts und ist glücklich, bis sie diesen geheimnisvollen Mann kennenlernt. Ab dem Zeitpunkt holt sie die Vergangenheit wieder ein.

Andrew ist der klassische Bösewicht. Sympathien konnte ich absolut nicht aufkommen lassen und ich wurde immer wütend und habe rote Wangen bekommen, wenn er sich in das Leben von Lily eingemischt hat. Von Anfang an hat man gespürt, dass dieser Mann sehr gerissen ist und alles sehr genau plant. Als Lilys Großmutter stirbt, hat er ohne auf Lilys Wünsche einzugehen, einen Käufer für Rose Garden Cottage gesucht. Er war sehr grob zu Lily und hat sie unterdrückt. Nach der Nacht, als  Lily vor ihm geflohen ist, hat er sich in den Kopf gesetzt Lily zu besitzen. Andrew hat nichts unversucht gelassen um Lily zu überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind.

Dieses Buch ist eine richtige Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen und habe mit ihr mitgefiebert. Mein Herz ging in den spannensten Stellen so schnell, dass ich dachte es springt mir aus der Brust. Unterhaltsam fand ich das kennen lernen zwischen Lily und dem geheimnisvollen Mann. Den Ballabtausch zwischen ihnen und auch die Unterhaltungen zwischen ihren Freundinnen in Little Haven sind sehr amüsant. Ich denke allerdings, dass ich dieses Buch außerhalb des Urlaubs nicht so schnell in die Hand genommen hätte. Außerdem finde ich den Buchtitel nicht passend.


Kommentare:

  1. Eine tolle Rezension, das Buch schaue ich mir gleich mal näher an.
    Liebste Grüße aus Hamburg
    Jenny von http://jemasija8.blogspot.de/

    Du hast nun eine Leserin mehr! Ich würde mich freuen, wenn du mal bei mir vorbei schauen würdest :)

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    1. Hallo Jenny,

      vielen lieben Dank für dein Lob. Ich war ganz aufgeregt als ich sie veröffentlicht habe.

      Liebste Grüße

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  2. Hey :)

    Der erste Satz dieses Buches ist ja mal sehr motivierend :D
    Und Andrew klingt echt wie ein richtiger Kotzbrocken. Allerdings finde ich es ein bisschen schade, wenn er wirklich so klassisch der Böse ist. Ich mag es lieber, wenn man aus irgendwelchen Gründen auch Sympathien für den Bösen entwickeln kann :)

    Liebe Grüße :)

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    1. Ja der erste Satz ist schon echt traurig. Der Rest der kommt passt auch erstmal absolut nicht dazu, aber das klärt sich dann am Ende auf. ;)

      Andrew ist einfach nur das Böse in Person und ich hatte solche Aggressionen gegen ihn, dass ich ganz rot im Gesicht geworden bin. :D Absolut keine Sympathie für diesen Mann.

      Liebste Grüße :)

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