Mittwoch, 2. März 2016

Rezension: Zondra Aceman - Ein etwas anderes Mädchen

Quelle



Titel: Ein etwas anderes Mädchen

Autor: Zondra Aceman

Verlag: BoD E-Short

Preis: 0,49 €

Erscheinungsdatum: 8. Februar 2016

Seiten: E-Book, 74 Seiten






Klappentext:
Die schüchterne Leni verliert bei einem Feuer alles was ihr wichtig ist. Alleine und von den Nachbarn geächtet, flieht sie in die Stadt in der man sie als Baby gefunden hat. Dort macht sie die Bekanntschaft von zwei jungen Männern die ihr Leben auf den Kopf stellen. Sie lernt, dass ihr eigenwilliges Aussehen kein schlechter Witz des Universums ist. Vielmehr ist sie die gesuchte Prinzessin eines Volkes das jenseits der Menschen existiert. Nicht jeder ist glücklich über ihre Rückkehr und Leni bemerkt schnell, dass in dieser neuen Welt andere Gesetze gelten. Eh sie sich versieht, ist Leni verheiratet mit einem Mann der sie hasst und unternimmt eine Reise mit ihm, die keine Chance auf Rückkehr aufzeigt. Es sei denn, er ist für sie bestimmt!

Erster Satz:
Heiß! Stickig! Wach auf, Leni, tu etwas!, rief meine innere Stimme.

Covergestaltung:
Die Grundfarbe des Covers ist schlicht und ergreifend weiß. Als Bleistiftzeichnung ist Leni zusehen, mit ihrer markanten Augenform und dem leichten Silberblick ist sie nicht makelos aber trotz allem wunderschön. In ihren Haaren ist ein Einhorn, ein Fuchs und ein Engel eingearbeitet. Dies unterstreicht nochmal das es sich hierbei um das Genre Fantasy handelt.

Meine Meinung:
Eine Kurgeschichte über Vertrauen und Intrigen.

Leni ist fast 18 Jahre alt, als ein Brand ihr Leben änderte. Sie wurde als Baby ausgesetzt und wuchs bei Pflegeeltern auf, die sie liebevoll aufzogen. Sie begriff nicht, wie nur sie es überleben konnte und somit machten Gerüchte im Dorf die Runde. Leni ist einzigartig in der Menschenwelt, denn sie ist nicht wie andere. Leni kann nicht verstehen, wieso man sie schikaniert und nicht akzeptiert. Sie findet zurück in ihre Welt und erfährt, was es heißt "zu Hause" zu sein.

Eine wundervolle Kurzgeschichte für zwischendurch. Ich beispielsweise habe es in der Badewanne gelesen und konnte es auch keine Sekunde aus der Hand legen. Die Geschichte fesselte mich, auch wenn sie sehr einfach geschrieben ist.

Man merkt die Verwandlung von Leni und man identifiziert sich mit ihr. Ich für meinen Teil, habe mit ihr gefühlt und konnte ihre Entscheidungen und Gefühle teilen. Man muss sich allerdings tatsächlich bewusst sein, dass es eine Kurzgeschichte ist und man daher keinen Roman erwarten sollte. Die Idee ist wirklich schön und ich bin froh, dass es kein Roman geworden ist. 
 
 

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