Mittwoch, 23. März 2016

Rezension: Laura Landon - Intimer Betrug


Quelle
Titel: Intimer Betrug
Autor: Laura Landon

Verlag: AmazonCrossing
Preis: 4,99 €
Erschienen am: 17.09.2013
Seiten: E-Book, 327 Seiten



Klappentext:
Als Lady Grace Warren von ihrem Vater als Braut an den lasterhaften Lord Fentington verkauft werden soll, weiß sie, dass nur ein drastischer Schritt sie vor einem Leben in Elend bewahren kann. Im viktorianischen England besitzt eine Frau nur eine Sache von Wert: ihre Tugend. Ihrer beraubt wird Fentington sie nicht mehr wollen – leider auch kein anderer Mann. Doch zumindest bliebe ihr die Freiheit. Fehlt nur noch der passende Partner für die schicksalhafte Nacht: ein Mann, der keine Fragen und keine weiteren Ansprüche stellt. Denn für eine Frau, die bereit ist, alles zu riskieren, ist ein gewöhnlicher Mann nicht gut genug …
Nach dem schmerzlichen Verlust zweier Ehefrauen im Kindbett hat Vincent Germaine, der Duke of Raeburn, gelobt, nie mehr zu heiraten. Von Schuldgefühlen gequält, weil sein Wunsch nach einem Erben mehrere Menschenleben gekostet hat, ist er darauf bedacht, sein Vergnügen nur noch bei den diskretesten Kurtisanen Londons zu suchen. Als Vincent erfährt, dass seine leidenschaftliche Begegnung mit einer betörenden Fremden ein weiteres Leben gefährden könnte, begibt er sich auf die Suche nach dem arglosen Mädchen – und findet eine Frau von unvergleichlicher Courage, Schönheit und innerer Stärke. Doch können zwei Fremde, die aus Verzweiflung zusammengekommen sind, allen Widrigkeiten zum Trotz die wahre Liebe finden?

Erster Satz:
Vincent Germaine, neunter Duke of Raeborn, elfter Marquess of Hayworth, lief im Korridor vor dem Schlafzimmer seiner Frau auf und ab.

Covergestaltung:
Dieses Cover ist typisch für Laura Landon, eine Frau im Vordergrund, deren Gesicht nicht gezeigt wird. Meiner Meinung nach wird das Cover erst passend, wenn man die Story kennt. Es ist wieder in Pastelltönen gehalten und gerade das finde ich sehr schön.

Meine Meinung:
Eine Geschichte über Neid, Geschwisterliebe und Angst.

Grace ist die älteste von sechs Schwestern und hat nur ein Ziel, das Versprechen, welches sie ihrer Mutter am Sterbebett gegeben hat, zu erfüllen: Ihre Schwestern vor einer unglücklichen Heirat bewahren und vor der Geldgier ihres Vaters schützen. Sie ist eine starke Person, verzichtet auf eigentlich alles und hat die Vorstellung bzw. den Traum nach einer eigenen Familie aufgegeben.

 Vincent ist sehr diszipliniert, vor allem nach den Ereignissen in seiner Vergangenheit. Er kann sich nicht verzeihen und gibt sich auch die Schuld, dass seine Frauen gestorben sind. Anstatt aber, wie jeder andere Mensch, daran zu zerbrechen, geht er seinen Weg weiter und schwört sich niemals wieder einer Frau diese Hölle anzutun.

Ich möchte euch nicht allzu viel verraten, da die Geschichte schon von Anfang an durchschaubar ist. Eine Geschichte für regnerische und kalte Tage, wenn man Ablenkung benötigt und nicht viel nachdenken möchte. Ich bin hin und her gerissen, auf der einen Seite fand ich es sehr entspannend und auflockernd, auf der anderen Seite dachte ich mir die ganze Zeit "Seid ihr nur bescheuert? Da kommt ein Blinder mit Krückstock drauf." Vor allem zum Schluss wird es immer offensichtlicher, allerdings muss ich sagen, dass es diesmal kein so schnelles Ende gibt wie in "Stille Rache".


Am Besten ist es, wenn ihr euch ein eigenes Bild von der Geschichte und dem Buch macht.





Mittwoch, 2. März 2016

Rezension: Zondra Aceman - Ein etwas anderes Mädchen

Quelle
Titel: Ein etwas anderes 
            Mädchen
Autor: Zondra Aceman

Verlag: BoD E-Short
Preis: 0,49 €
Erschienen am: 08.02.2016
Seiten: E-Book, 74 Seiten


Klappentext:
Die schüchterne Leni verliert bei einem Feuer alles was ihr wichtig ist. Alleine und von den Nachbarn geächtet, flieht sie in die Stadt in der man sie als Baby gefunden hat. Dort macht sie die Bekanntschaft von zwei jungen Männern die ihr Leben auf den Kopf stellen. Sie lernt, dass ihr eigenwilliges Aussehen kein schlechter Witz des Universums ist. Vielmehr ist sie die gesuchte Prinzessin eines Volkes das jenseits der Menschen existiert. Nicht jeder ist glücklich über ihre Rückkehr und Leni bemerkt schnell, dass in dieser neuen Welt andere Gesetze gelten. Eh sie sich versieht, ist Leni verheiratet mit einem Mann der sie hasst und unternimmt eine Reise mit ihm, die keine Chance auf Rückkehr aufzeigt. Es sei denn, er ist für sie bestimmt!

Erster Satz:
Heiß! Stickig! Wach auf, Leni, tu etwas!, rief meine innere Stimme.

Covergestaltung:
Die Grundfarbe des Covers ist schlicht und ergreifend weiß. Als Bleistiftzeichnung ist Leni zusehen, mit ihrer markanten Augenform und dem leichten Silberblick ist sie nicht makelos aber trotz allem wunderschön. In ihren Haaren ist ein Einhorn, ein Fuchs und ein Engel eingearbeitet. Dies unterstreicht nochmal das es sich hierbei um das Genre Fantasy handelt.

Meine Meinung:
Eine Kurzgeschichte über Vertrauen und Intrigen.

Leni ist fast 18 Jahre alt, als ein Brand ihr Leben änderte. Sie wurde als Baby ausgesetzt und wuchs bei Pflegeeltern auf, die sie liebevoll aufzogen. Sie begriff nicht, wie nur sie es überleben konnte und somit machten Gerüchte im Dorf die Runde. Leni ist einzigartig in der Menschenwelt, denn sie ist nicht wie andere. Leni kann nicht verstehen, wieso man sie schikaniert und nicht akzeptiert. Sie findet zurück in ihre Welt und erfährt, was es heißt "zu Hause" zu sein.

Eine wundervolle Kurzgeschichte für zwischendurch. Ich beispielsweise habe es in der Badewanne gelesen und konnte es auch keine Sekunde aus der Hand legen. Die Geschichte fesselte mich, auch wenn sie sehr einfach geschrieben ist.

Man merkt die Verwandlung von Leni und man identifiziert sich mit ihr. Ich für meinen Teil, habe mit ihr gefühlt und konnte ihre Entscheidungen und Gefühle teilen. Man muss sich allerdings tatsächlich bewusst sein, dass es eine Kurzgeschichte ist und man daher keinen Roman erwarten sollte. Die Idee ist wirklich schön und ich bin froh, dass es kein Roman geworden ist.