Samstag, 26. Januar 2019

Rezension: Laura Labas - Ein Käfig aus Rache und Blut

Titel: Ein Käfig aus 
            Rache und Blut
Autor: Laura Labas
Verlag: Drachenmond
Erschienen am: 30.07.2016
Preis: 12,90€
Seiten: 327 Seiten


Klappentext:
Mein Körper sehnte sich nach Tod und Verwüstung. Ich ließ ihn gewähren.

Nach dem grausamen Mord an ihrer Familie wird Alison Talbot von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet. Von nun an streift sie durch die Rayons und tötet Dämonen, die die Erde erobert und zerstört haben. Allein der Wunsch nach Vergeltung treibt sie an. Eines nachts wird sie von Dämonen entführt und zu Dorian Ascia gebracht, König einer der 21 Dämonenstädte, der ihr ein einzigartiges Training anbietet. Obwohl Alison ihm misstraut, nimmt sie das Angebot an. Fortan wird sie von dem Dämon Gareth trainiert, der sie nicht nur in den Wahnsinn treibt, sondern sie auch an ihrem Weltbild zweifeln lässt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto schwerer fällt es ihr, sich zwischen Rache und längst verloren geglaubten Gefühlen zu entscheiden.

Cover:
Alison auf einem ihrer Streifzüge.... Jeder Dämon mit ausreichend Verstand sollte bei diesem Anblick die Flucht ergreifen.

Erster Satz:
"Ich wusste, dass ich zu spät kommen würde, sogar schon, als ich es noch hätte verhindern können."

Meine Meinung:
Anders als erwartet und doch Neugier erweckend.

Alison Talbot hat niemanden mehr, um den sie sich wirklich Gedanken machen muss. Deshalb geht sie in ihrem Job als Dämonenjägerin auch immer aufs Ganze, schließlich hat sie nur ihr Leben zu verlieren. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie in erhebliche Schwierigkeiten gerät. Aber warum löschen diese Dämonen nicht einfach ihr Lebenslicht aus, statt sie als Gefangene zu verschleppen. Ziemlich schnell bringt Dämonenkönig Dorian jedoch Licht ins Dunkel und stellt sie in seine Dienste. Dabei vertraut er ihr aber kaum, weshalb ihr der Dämon Gareth als Trainer nun wie ein Schatten folgt. Sie ist nicht unbedingt angetan von dem groben, kühlen, überheblichen Dämon und doch schafft er es, dass sie ihre Vorurteile gegenüber den Eindringlingen in der menschlichen Welt überdenken muss. Sind am Ende doch nicht alle Dämonen abgrundtief schlecht?

Das Buch ist wahrlich nur der Anfang einer Geschichte, denn das Ende scheint noch weit entfernt. Ich bin auf die Fortsetzung wirklich gespannt. Ich shippe Alison und Gareth sehr, auch wenn es auch hier ein weiter Weg zu einer innigen Beziehung zu sein scheint. Gareth ist mir von Seite zu Seite mehr ans Herz gewachsen und sympathischer geworden, trotz seiner kühlen Art. Diese Geschichte ist für jeden etwas, der gute Fantasy, mit einem Hauch von Romantik, aber ohne Kitsch zu schätzen weiß. Außerdem kommen Fans von knallharten Frauen bei dem ein oder anderen Lacher auf ihre Kosten.

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